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Landesübung der Staffel Technik
28. und 29. Mai 2011

Größte Rettungshunde Übung in Niederösterreich / 60 Rettungshunde im Einsatz

 

Am 28. und 29. Mai 2011 fand am Zobelhof (Bezirk Alland) die größte Rettungshunde Übung des Jahres 2011 in Niederösterreich, organisiert von der Österreichischen Rettungshundebrigade, statt. Trotz Schlechtwetters am Samstag bewiesen Hundeführer und Hund ihr Können. Die Großübung am Sonntag war für alle teilnehmenden Organisationen ein großer Erfolg.


Samstag, 28. Mai 2011 - Stationenbetrieb
Am Samstag trainierten ca. 60 Hundeführer mit ihren Rettungshunden und die Helfer im Stationenbetrieb. Hier fand die wichtige Helferschulung (wie arbeitet man einen Hund richtig) ebenso statt, wie ein Orientierungsmarsch, eine Wegsuche und das Abseilen mit und ohne Hund.

Sonntag, 29. Mai - Großübung
Am Sonntag wurde eine Großübung abgehalten. Um 8.30 Uhr traf eine aufgelöste Reiterin mit ihrem Pferd beim Stützpunkt der ÖRHB am Zobelhof ein und berichtete von einem Unfall. Sie wäre mit weiteren 9 Reiterkollegen auf einem Ausritt gewesen, aus unbekanntem Grund hätten die Pferde gescheut, und sie hätte ihre Freunde im Gelände verloren - diese wären jetzt vermisst.
Sofort wurde eine Übungs-Alarmierung ausgelöst und die ersten Teams wurden ins Gelände geschickt.
Unterstützt wurden die ÖRHB Suchmannschaften von der Freiwilligen Feuerwehr, dem ASB Gaaden und dem Roten Kreuz Alland. Mit vor Ort waren 2 KIT Teams des Roten Kreuzes. Es waren 60 Rettungshundeführer mit ihren Hunden im Einsatz, durchgeführt wurde die Suche in einer Kettensuche und Wegsuchen.
Beobachtet wurde die Übung vom Katastrophenschutz Referenten der BH Baden, Paul Klampfl.
Das etwa 4 ha große, äußerst unwegsame Gelände wurde in knapp drei Stunden abgesucht und alle 9 Personen wurden gefunden. Weiters fanden die Suchteams einen Selbstmörder, der auf einem Baum hing. Beendet wurde die Übung um 12.00 Uhr.

O-Töne zur Großübung am 29. Mai
Werner Kirchner, Landesleiter NÖ & Wien ÖRHB: „Wir richten solche Großübungen sehr gerne aus, denn so bietet man den unterschiedlichsten Organisationen ein Kennenlernen und gemeinsame Arbeit. Wir sind stolz, dass so viele Organisationen heute teilnehmen.“
Paul Klampfl, Katastrophenschutzreferent Bezirk Baden: „Wichtig ist, dass sich die Organistionen kennenlernen, nur dann funktioniert die Zusammenarbeit auch im Ernstfall gut und es gibt keine Anlaufschwierigkeiten. Es ist im Interesse der Behörde, dass gemeinsame Übungen und Arbeiten gehegt und gepflegt werden.“
Gregor Burger, Oberbrandinspektor Freiwillige Feuerwehr Maria Reisenmarkt: „Übungen sind uns sehr wichtig, und durch diese Übungen sind wir für unseren alltäglichen Einsatz gerüstet. Bei solchen Übungen kommt man auf Mängel bei der Ausbildung und kann diese ausmerzen. Organisationsübergreifende Aktionen sind sehr wichtig, und werden viel zu selten abgehalten.“
Josef Kranl, Ortsstellenleiter Rotes Kreuz Alland, Bezirksstelle Baden: „Wenn wir die Möglichkeiten zu solchen Übungen bekommen, machen wir sehr gerne mit. Das Hauptproblem zwischen unterschiedlichen Organisationen ist meistens die Kommunikation - umso besser sind diese Übungen. Ein Problem sind allerdings die Ressourcen, um einsatzstark auftreten zu können und den normalen Dienst nicht zu vernachlässigen.“
Peter Maa, Dienststellenleiter ASB Gaaden: „Geübt gehört immer. Wichtig ist, dass die Kommunikation und der Funkkontakt funktionieren.  Der Ablauf dieser Übung hat sehr gut funktioniert.“

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